Kosmos_Nathalie

Schweizer Weltraumforschung greift nach den Sternen

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Zehn Jahre flog die Raumsonde Rosetta durchs Weltall, um den Kometen Tschuri zu erreichen, zwei Jahre lang umkreiste und studierte sie den Kometen und jetzt, am 30. September 2016, geht die Mission zu Ende. Verschiedene Schweizer KMU haben sich mit Präzisionsinstrumenten daran beteiligt und für die Universität Bern war sie ein ganz besonderes Highlight. Forschende des Instituts für Physik entwickelten eines der Schlüsselinstrumente der Mission: Rosina, ein hochsensitives Messgerät, das die Zusammensetzung des Kometen und seiner Atmosphäre analysiert.

Die erfolgreiche Mission der Raumsonde Rosetta zeigt die wichtige Rolle der Grundlagenforschung auf: Während mehr als zwei Jahrzehnten hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) mit 18 Projektbeiträgen im Wert von 23 Millionen Franken direkt und indirekt zur Mission beigetragen.

Die Sonde wurde nach der ägyptischen Hafenstadt Rosette benannt, der Lander nach der Insel Philae im Nil. Beide Orte sind für dort gefundene „Meilensteine“ der Entzifferung der altägyptischen Schriften bekannt: den Stein von Rosette und einen Obelisken von Philae.

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